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Die besten wissenschaftlichen Blogposts des Jahres: Wissenschaftsblog-Auslese 2011

19. März 2012 Einsortiert in Auslese, Cafegespräche

Auslese-Banner 2011Nun ist es endlich so weit: Die Wissenschaftsblog-Auslese 2011 ist gewählt. Unsere Jury aus Wissenschaftlern, Journalisten und Bloggern hat aus den Nominierungen von Lesern und Juroren die 12 besten und informativsten Blogartikel des Jahres 2011 ausgesiebt, zur Erbauung unserer Leser und zum höheren Ruhme der wissenschaftlichen Blogosphäre.

Die Artikel der Auslese stammen aus einem Fundus von 30 Artikeln, die wir wiederum aus den Nominierungen unserer Blogscouts und der Leser ausgewählt haben und die von unseren Juroren gelesen und bewertet wurden. Unsere Juroren lesen die Beiträge anonymisiert als PDF-Dokument und vergeben für jeden Artikel zwischen null und drei Wertungspunkte. Die einzelnen Bewertungen addieren wir dann zur Gesamtpunktzahl.

Auch dieses Jahr gab es wieder Beiträge, die mit besonders hohen Punktzahlen den Rest des Feldes hinter sich gelassen haben – sie sind am Anfang separat aufgeführt.
 

Wissenschaftsblog-Auslese 2011

 

 

 
Wir gratulieren allen Gewinnern und bedanken und bei den Scouts, Juroren und engagierten Lesern für die diesjährige Auswahl.
Und nicht vergessen: Auch 2012 gibt es wieder eine Auslese – ihr könnt also schon mal eure Favoriten vormerken.

10 Antworten auf “Die besten wissenschaftlichen Blogposts des Jahres: Wissenschaftsblog-Auslese 2011”

  1. Jan K // 19. März 2012 | 12:00:

    Hhm, mich macht dieses Ranking nachdenklich:

    Warum tauchen keine Blogposts von Frauen auf? Weil bis auf eine Frau nur Männer die Juroren waren? Ich glaube, dass das nicht nur eine Problem von Repräsentation ist, sondern dass uns was fehlt, wenn wir nur Gedanken von Männern lesen.

    Warum stammen zehn von zwölf Postings von SciLogs? Weil es keine anderen erstzunehmenden Blogs gibt? Wohl kaum, sondern weil es, mal nur Positives unterstellt, die wissenschaftliche Blog-Szene unübersichtlich ist. Mit etwas (viel?) mehr Mühe hätte man sicher auch sehr gute Postings von anderswo gehosteten Wissenschaftsblogs gefunden und in die Shortlist aufnehmen können.

    Ist das ein Problem der fehlenden Ressourcen bei der Auswhal oder der methodischen Anlage dieses Rankings? ich hätte mir deutlich ausgewogenere Ergebnisse gewünscht.


  2. Marc // 19. März 2012 | 16:55:

    Hallo Jan,

    Danke für Deine kritische Anmerkung. Ich kann gut nachvollziehen, daß die Männergesellschaft oben etwas irritierend ist (in den letzten Jahren waren übrigens immerhin jeweils zwei weibliche Preisträgerinnen in der Auslese mit dabei).

    Das freilich (allein) daran festzumachen, daß in der sechsköpfigen Jury nur eine Frau ist, greift sicher zu kurz. In meinen Augen spiegelt das Ergebnis schlicht die Verfassung der Wissenschaftsblogosphäre wider: die Jungs sind da schon zahlenmäßig weit überproportional vertreten.

    Ansonsten ist es aber nicht so, daß wir uns die Sache leicht machen würden. Wir rufen ja über alle uns zur Verfügung stehenden Kanäle zur Nominierung von Postings auf. Quer durch alle Disziplinen, jeder kann uns seine Favoriten mailen, zutwittern etc. Und dieses Jahr hatten wir extra Scouts angeheuert: insgesamt 8 Experten, davon 4 vollkommen unabhängige, eigenständige Blogger (ohne jede Nähe zu den großen Portalen, darunter ein Geschichtsstudent, ein Sprachwissenschaftler etc., woran man ablesen kann, daß wir auch nicht einseitig die Naturwissenschaften hervorheben wollen).

    Ich habe drüben in meiner Werkstatt noch weitere Anmerkungen zu diesem Punkt gemacht. Kurzfassung: Wir können (und werden) uns in der Hinsicht noch mehr Mühe geben, damit nächstes Jahr mehr andere Blogs und Bloggerinnen mit dabei sind. Es ist aber mit Sicherheit niemals so gewesen, daß wir uns damit begnügt hätten nur die Scilogs/Scienceblogs zu durchforsten.


  3. Markus Pössel // 19. März 2012 | 19:56:

    Dieses Ergebnis freut mich natürlich. Blogschreiben ist für mich, wie wahrscheinlich für die meisten Blogger, doch eine eher einsame Angelegenheit, und Kommentare zu Blogartikeln geben meist nur sehr punktuelles Feedback. Da ist eine, sagen wir mal: systematischere Anerkennung wie bei der Auslese ein sehr positives Signal.

    P.S.: Auch „Was ist eine gute Maßeinheit“ ist allerdings auf „Relativ einfach“, nicht auf „Relativ Kritisch“ erschienen.


  4. Jan K // 20. März 2012 | 08:16:

    Hallo Marc,

    danke für Deine Reaktion (auch drüben in der Werkstatt). Ich meinte ja nicht, dass Ihr Euch keine Mühe gegeben hättet, aber das Ergebnis sieht auf den ersten Blick eben komisch aus. Vermutlich ist es eben ein strukturelles Problem – vermutlich das gleiche, das dazu führt, das Frauen in der Wissenschaft kaum durch die gläserne Decke stoßen.

    Und dass fast nur SciLog-Blogger in der Liste auftauchen, liegt vielleicht daran, dass sie einfach besser (in Sinne dieses Rankings) schreiben. ;-)

    Viele Grüße,
    Jan


  5. Lars Fischer // 30. März 2012 | 09:47:

    Zum Ungleichgewicht: Was den Frauenanteil angeht, hat Marc wohl Recht.

    Den SciLogs-Cluster dieses Jahr würde ich nicht überbewerten. Wir hatten bis jetzt noch jedes Jahr irgendwelche merkwürdigen Häufungen in der Auslese (letztes Jahr kam ein Drittel der Auslese von Christian Reinboth). Das liegt möglicherweise einfach daran dass es insgesamt so wenig Beiträge sind, da greift dann das Gesetz der kleinen Zahl.

    Jedenfalls glaube ich nicht, dass das System einen SciLOgs-Bias hat. Wir haben dieses Jahr extra das System umgestellt (Scouts), um eben eine größere Bandbreite an Blogs und Themen zu erfassen.


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