<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	>
<channel>
	<title>Kommentare zu: 17 Fragen an&#8230; Paula Schramm von &#8220;Dr. Emmas Chemielabor&#8221;</title>
	<atom:link href="http://www.wissenschafts-cafe.net/2008/09/17-fragen-an-paula-schramm-von-dr-emmas-chemielabor/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.wissenschafts-cafe.net/2008/09/17-fragen-an-paula-schramm-von-dr-emmas-chemielabor/</link>
	<description>Die Wissenschaft der Blogosphäre</description>
	<pubDate>Wed, 07 Jan 2009 13:59:23 +0000</pubDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.7</generator>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
		<item>
		<title>Von: Blog-Empfehlungen: Einblicke ins deutsche Gesundheitssystem, CSR und ein Chemielabor &#187; Kreative Strukturen</title>
		<link>http://www.wissenschafts-cafe.net/2008/09/17-fragen-an-paula-schramm-von-dr-emmas-chemielabor/comment-page-1/#comment-1013</link>
		<dc:creator>Blog-Empfehlungen: Einblicke ins deutsche Gesundheitssystem, CSR und ein Chemielabor &#187; Kreative Strukturen</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Oct 2008 07:41:21 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.wissenschafts-cafe.net/?p=236#comment-1013</guid>
		<description>[...] Paula Schramm, Chemikerin und Doktorandin an der Universit&#228;t Stuttgart, ist vor kurzem mit Dr. Emmas Chemielabor - Chemie verst&#228;ndlich erkl&#228;rt, online gegangen. In der Kurzbeschreibung zum Blog hei&#223;t es: Hast du dich schon immer gefragt warum Seife sauber macht? Wieso die B&#228;ume gr&#252;n sind? Und warum beim Feuerwerk die Funken so sch&#246;n spr&#252;hen? Dann bist du hier genau richtig. Hier wird Chemie erkl&#228;rt. Und ausprobiert. Dann legt sie gleich los und erkl&#228;rt, dass alles um uns herum aus Atomen besteht, wir auch. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Paula Schramm, Chemikerin und Doktorandin an der Universit&#228;t Stuttgart, ist vor kurzem mit Dr. Emmas Chemielabor - Chemie verst&#228;ndlich erkl&#228;rt, online gegangen. In der Kurzbeschreibung zum Blog hei&#223;t es: Hast du dich schon immer gefragt warum Seife sauber macht? Wieso die B&#228;ume gr&#252;n sind? Und warum beim Feuerwerk die Funken so sch&#246;n spr&#252;hen? Dann bist du hier genau richtig. Hier wird Chemie erkl&#228;rt. Und ausprobiert. Dann legt sie gleich los und erkl&#228;rt, dass alles um uns herum aus Atomen besteht, wir auch. [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Henning</title>
		<link>http://www.wissenschafts-cafe.net/2008/09/17-fragen-an-paula-schramm-von-dr-emmas-chemielabor/comment-page-1/#comment-1002</link>
		<dc:creator>Henning</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Oct 2008 22:14:11 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.wissenschafts-cafe.net/?p=236#comment-1002</guid>
		<description>Ich hab die letzten zwei Kommentare jetzt nur noch überflogen, will aber trotzdem ein paar Punkte loswerden.

@DerOli
Du meinst, Paulas Blog "Dr. Emmas Chemie-Labor" wäre keine Wissenschaft. Es geht um Chemie. Chemie ist eine Naturwissenschaft. Also geht es um Wissenschaft. Man kann ja drüber streiten, ob das Bloggen über Chemie selbst auch Wissenschaft ist, aber auf jeden Fall ist Wissenschaft - und zwar eine spezielle Naturwissenschaft, die Chemie - hier das Thema.

Außerdem kann Wissenschaft ohne Kommunikation gar nicht funktionieren - nach innen und nach außen. Nach innen um sich fachlich auszutauschen. Außerdem baut ja jeder heutige Wissenschaftler auf dem auf, was Generationen vor ihm oder ihr erforscht haben. Keiner erfindet erst einmal nen Computer oder Strom, bevor er diese Dinge wie selbstverständlich (auch für Foschrungsarbeiten) benutzt.

Und Kommunikation nach außen ist notwendig, um den Bestand der Forschung zu garantieren. Gerade weil sie ja zu nicht unerheblichen Teilen aus Steuergeldern finanziert wird, wollen die Steuerzahler einerseits natürlich - zu Recht - wissen, was da mit ihrem Geld passiert. Und andererseits erhöht ein Verständnis für Wissenschaft und vor allem auch für den NUTZEN von Wissenschaft, letztlich die Bereitschaft in so etwas Geld zu investieren.

Und woran kann ich den Nutzen besser demonstrieren als an Dingen, die für uns schon selbstverständlich geworden sind und deren Fehlen uns sehr unangenehm auffallen würde. Exemplarisch wäre da die Seife zu nennen.

Mal ganz abgesehen von dem Aspekt, dass mehr Wissen die Neugier eher beflügelt als befriedigt. Nicht umsonst fragen Kinder oft beständig nach dem "Warum?".

Und wenn nun mit Blogs wie dem von Paula einerseits mehr Menschen etwas von ihren für Wissenschaft ausgegebenen Steuergeldern haben, zweitens das Ansehen der Wissenschaft steigt, weil der Nutzen für die Finanziers viel besser erkennbar wird und zu alledem sogar noch der Forschungsdrang steigt und mehr Menschen in der Wissenschaft beruflich tätig werden wollen, dann ist doch der Wissenschaft damit ganz klar geholfen.

Was ja nicht heißt, dass dir persönlich Dr. Emmas Chemie-Labor gefallen muss.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hab die letzten zwei Kommentare jetzt nur noch überflogen, will aber trotzdem ein paar Punkte loswerden.</p>
<p>@DerOli<br />
Du meinst, Paulas Blog &#8220;Dr. Emmas Chemie-Labor&#8221; wäre keine Wissenschaft. Es geht um Chemie. Chemie ist eine Naturwissenschaft. Also geht es um Wissenschaft. Man kann ja drüber streiten, ob das Bloggen über Chemie selbst auch Wissenschaft ist, aber auf jeden Fall ist Wissenschaft - und zwar eine spezielle Naturwissenschaft, die Chemie - hier das Thema.</p>
<p>Außerdem kann Wissenschaft ohne Kommunikation gar nicht funktionieren - nach innen und nach außen. Nach innen um sich fachlich auszutauschen. Außerdem baut ja jeder heutige Wissenschaftler auf dem auf, was Generationen vor ihm oder ihr erforscht haben. Keiner erfindet erst einmal nen Computer oder Strom, bevor er diese Dinge wie selbstverständlich (auch für Foschrungsarbeiten) benutzt.</p>
<p>Und Kommunikation nach außen ist notwendig, um den Bestand der Forschung zu garantieren. Gerade weil sie ja zu nicht unerheblichen Teilen aus Steuergeldern finanziert wird, wollen die Steuerzahler einerseits natürlich - zu Recht - wissen, was da mit ihrem Geld passiert. Und andererseits erhöht ein Verständnis für Wissenschaft und vor allem auch für den NUTZEN von Wissenschaft, letztlich die Bereitschaft in so etwas Geld zu investieren.</p>
<p>Und woran kann ich den Nutzen besser demonstrieren als an Dingen, die für uns schon selbstverständlich geworden sind und deren Fehlen uns sehr unangenehm auffallen würde. Exemplarisch wäre da die Seife zu nennen.</p>
<p>Mal ganz abgesehen von dem Aspekt, dass mehr Wissen die Neugier eher beflügelt als befriedigt. Nicht umsonst fragen Kinder oft beständig nach dem &#8220;Warum?&#8221;.</p>
<p>Und wenn nun mit Blogs wie dem von Paula einerseits mehr Menschen etwas von ihren für Wissenschaft ausgegebenen Steuergeldern haben, zweitens das Ansehen der Wissenschaft steigt, weil der Nutzen für die Finanziers viel besser erkennbar wird und zu alledem sogar noch der Forschungsdrang steigt und mehr Menschen in der Wissenschaft beruflich tätig werden wollen, dann ist doch der Wissenschaft damit ganz klar geholfen.</p>
<p>Was ja nicht heißt, dass dir persönlich Dr. Emmas Chemie-Labor gefallen muss.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Paula Schramm</title>
		<link>http://www.wissenschafts-cafe.net/2008/09/17-fragen-an-paula-schramm-von-dr-emmas-chemielabor/comment-page-1/#comment-1001</link>
		<dc:creator>Paula Schramm</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Oct 2008 22:11:57 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.wissenschafts-cafe.net/?p=236#comment-1001</guid>
		<description>Je nach Interessenslage der GesprächspartnerInnen gehe ich darauf ein warum ich trotz nicht absehbarem Nutzen daran forsche. Das habe ich nicht dazu geschrieben, weil es nicht mehr zum direkten beschreiben meiner Arbeit gehört. Ausserdem sind die meisten Personen die ich treffe recht aufgeschloßen/ gut gebildet und stellen die finazielle Frage nicht sonderlich oft. Ich hoffe das kommt jetzt nicht hochnäßig rüber, es soll eine Tatsachenbeschreibung sein.

Jemandem der Forschung überhaupt nur in einer Nutzenrelation zu sich selber sieht erkläre ich das durchaus ausführlicher. Es ist eine gute Idee das auch mal im Blog zu tun. In dem ich eben versuche eine bunte Mischung zu posten. Und die Beschreibung in der Sidebar ist noch nicht der Weisheit letzter Schluß, die wird sich noch ändern.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Je nach Interessenslage der GesprächspartnerInnen gehe ich darauf ein warum ich trotz nicht absehbarem Nutzen daran forsche. Das habe ich nicht dazu geschrieben, weil es nicht mehr zum direkten beschreiben meiner Arbeit gehört. Ausserdem sind die meisten Personen die ich treffe recht aufgeschloßen/ gut gebildet und stellen die finazielle Frage nicht sonderlich oft. Ich hoffe das kommt jetzt nicht hochnäßig rüber, es soll eine Tatsachenbeschreibung sein.</p>
<p>Jemandem der Forschung überhaupt nur in einer Nutzenrelation zu sich selber sieht erkläre ich das durchaus ausführlicher. Es ist eine gute Idee das auch mal im Blog zu tun. In dem ich eben versuche eine bunte Mischung zu posten. Und die Beschreibung in der Sidebar ist noch nicht der Weisheit letzter Schluß, die wird sich noch ändern.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Amys Welt &#187; Blog Archive &#187; Wissenschafts-Caf</title>
		<link>http://www.wissenschafts-cafe.net/2008/09/17-fragen-an-paula-schramm-von-dr-emmas-chemielabor/comment-page-1/#comment-1000</link>
		<dc:creator>Amys Welt &#187; Blog Archive &#187; Wissenschafts-Caf</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Oct 2008 12:19:23 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.wissenschafts-cafe.net/?p=236#comment-1000</guid>
		<description>[...] Wissenschafts-Caf</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Wissenschafts-Caf</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: DerOli</title>
		<link>http://www.wissenschafts-cafe.net/2008/09/17-fragen-an-paula-schramm-von-dr-emmas-chemielabor/comment-page-1/#comment-995</link>
		<dc:creator>DerOli</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Oct 2008 19:44:55 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.wissenschafts-cafe.net/?p=236#comment-995</guid>
		<description>"Ich richte Dir liebend gerne eine Rubrik in meiner Werkstatt ein, wo Du in loser Folge genau solche Fälle präsentierst und rekonstruierst."

Sowas hatte ich befürchtet als ich meinen Kommentar schrieb, aber vielleicht sollte man es einfach so machen. Ich überleg's mir!

Ansonsten bist Du natürlich in der Wissenschaftsblogszene eine Instanz und ich würde Dir schon fast zugestehen die Grenzen zu definieren. Aber andererseits sind alle Übergänge fließend :o) und ich bin trotzdem nicht ganz überzeugt, dass man schon von "ihrem wissenschaftlichen Blog" reden kann/soll/muss wenn Schulbuchwissen geblogt wird. Eigentlich ist es ja auch egal, aber es hat mich trotzdem gefreut darüber zu diskutieren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Ich richte Dir liebend gerne eine Rubrik in meiner Werkstatt ein, wo Du in loser Folge genau solche Fälle präsentierst und rekonstruierst.&#8221;</p>
<p>Sowas hatte ich befürchtet als ich meinen Kommentar schrieb, aber vielleicht sollte man es einfach so machen. Ich überleg&#8217;s mir!</p>
<p>Ansonsten bist Du natürlich in der Wissenschaftsblogszene eine Instanz und ich würde Dir schon fast zugestehen die Grenzen zu definieren. Aber andererseits sind alle Übergänge fließend :o) und ich bin trotzdem nicht ganz überzeugt, dass man schon von &#8220;ihrem wissenschaftlichen Blog&#8221; reden kann/soll/muss wenn Schulbuchwissen geblogt wird. Eigentlich ist es ja auch egal, aber es hat mich trotzdem gefreut darüber zu diskutieren.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Marc</title>
		<link>http://www.wissenschafts-cafe.net/2008/09/17-fragen-an-paula-schramm-von-dr-emmas-chemielabor/comment-page-1/#comment-994</link>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Oct 2008 12:22:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.wissenschafts-cafe.net/?p=236#comment-994</guid>
		<description>Entschuldigt, daß ich mich erst jetzt in die interessante Diskussion einschalte, aber der Reihe nach:

@Oli: 

Ich kann Deine Einwände durchaus nachvollziehen, denn sicherlich gibt es ständig Debatten darüber, was die Wissenschaftler mit den Steuergeldern treiben, ob das alles sinnvoll ist und ob man für all das viele Geld nicht besser Kindergärten bauen sollte etc. Und es ist sicherlich mühsam und manchmal frustrierend, wenn man sich als Wissenschaftler, der Grundlagenforschung betreibt, ständig rechtfertigen muß, allerdings: ich glaube nicht, daß die Legitimitätsfrage neu gestellt wird, nur wenn Paula zufälligerweise ihrem Molekül das Etikett "Petra" anklebt. Man mag das kindisch finden oder unangemessen, weil es fachspezifische Komplexitäten unzulässigerweise runterbricht, aber man liefert den Forschungsskeptikern damit keine Munition. behaupte ich mal.

Zur nächsten Frage:
 
&lt;blockquote&gt;So wie Dr. Emmas Chemielabor ausgelegt ist, geht es hier NICHT um Wissenschaft.&lt;/blockquote&gt;

Hier muß ich widersprechen: denn Wissenschaft ist keineswegs nur das, was aktuell von den jeweiligen Fachleuten innerhalb der einzelnen Scientific Communities diskutiert wird. Wissenschaft ist eine Art und Weise, wie man bestimmte Zusammenhänge in der natürlichen oder sozialen Wirklichkeit beschreibt - und wenn man eben erklärt, wie Backpulver wirkt und das kompetent macht, dann ist das eine Bezugnahme auf und der Transport von Informationen (=Wissen), das eben wissenschaftlich abgesichert ist. Daß es für einen Fachmann natürlich Kinderkram ist, ist hier nebensächlich. 

Nochmal: Paula bedient sich (einfacher) wissenschaftlicher Erklärungen, insofern gibt's doch dagegen nichts einzuwenden. Und auch nochmal zur Klarstellung: wissenschaftliche Blogs sind in meinen Augen nicht der Ort, an dem der wissenschaftliche Fachdiskurs geführt wird. Dafür gibt's die (Online-)Journals. 

Ich selbst behaupte ja, daß es eben zwei Kriterien gibt, die es rechtfertigen, von einem Wissenschaftsblog zu sprechen:

1. Der Blogger ist Wissenschaftler. Also ist es ein Wissenschaft&lt;b&gt;ler&lt;/b&gt;blog. Und ob er über die letzte Konferenz bloggt oder darüber, was im Labor für Hintergrundmusik läuft, ist nebensächlich. Und ich behaupte dennoch, daß es der Sache "Wissenschaftskommunikation" dient, denn hier wird für die Leser sichtbar, daß Wissenschaftler auch "Menschen" sind und keine abgehobenen Freaks, die irgendwas geheimnisvolles tun.

2. Der Gegenstand/Thematik ist (im weiteren Sinne) wissenschaftlich. Wenn ich als Wald- und Wiesen-Blogger darüber blogge, welche Bücher ich gelesen habe, dann ist das kein wissenschaftlicher Blog. Wenn ich das aber mit literaturwissenschaftlichem Anspruch mache, dann schon. Oder: ich bin zwar selbst Bankkaufmann, schreibe aber regelmäßig über Neuerungen im Bereich der erneuerbaren Energien, über Umweltgesetzgebung und innovative Entwicklungen aus den Fraunhofer- und MPI-Instituten dieser Welt. Dann ist es ebenso legitim diese Blogposts als "wissenschaftliche Blogposts" zu etikettieren.

Ansonsten: mit diesen Statements stimme ich Dir natürlich zu 100% zu:

&lt;blockquote&gt;Wenn das Ziel sein soll der Gesellschafft Verständnis für Wissenschaft zu vermitteln (...) fände ich es besonders wertvoll, wenn man präsentieren würde aus welchen zunächst nutzlosen Entdeckungen heute unverzichtbare Anwendungen entstanden sind. 
Es muss nämlich klar gemacht werden, dass die Frage “Und wozu ist das gut?” erst im Rückblick beantwortet werden kann. Folglich macht jegliche Art von Forschung Sinn auch wenn auf den ersten Blick kein Geld dabei herausspringt (meistes sogar das Gegenteil).&lt;/blockquote&gt;

Ich richte Dir liebend gerne eine Rubrik in meiner Werkstatt ein, wo Du in loser Folge genau solche Fälle präsentierst und rekonstruierst. ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Entschuldigt, daß ich mich erst jetzt in die interessante Diskussion einschalte, aber der Reihe nach:</p>
<p>@Oli: </p>
<p>Ich kann Deine Einwände durchaus nachvollziehen, denn sicherlich gibt es ständig Debatten darüber, was die Wissenschaftler mit den Steuergeldern treiben, ob das alles sinnvoll ist und ob man für all das viele Geld nicht besser Kindergärten bauen sollte etc. Und es ist sicherlich mühsam und manchmal frustrierend, wenn man sich als Wissenschaftler, der Grundlagenforschung betreibt, ständig rechtfertigen muß, allerdings: ich glaube nicht, daß die Legitimitätsfrage neu gestellt wird, nur wenn Paula zufälligerweise ihrem Molekül das Etikett &#8220;Petra&#8221; anklebt. Man mag das kindisch finden oder unangemessen, weil es fachspezifische Komplexitäten unzulässigerweise runterbricht, aber man liefert den Forschungsskeptikern damit keine Munition. behaupte ich mal.</p>
<p>Zur nächsten Frage:</p>
<blockquote><p>So wie Dr. Emmas Chemielabor ausgelegt ist, geht es hier NICHT um Wissenschaft.</p></blockquote>
<p>Hier muß ich widersprechen: denn Wissenschaft ist keineswegs nur das, was aktuell von den jeweiligen Fachleuten innerhalb der einzelnen Scientific Communities diskutiert wird. Wissenschaft ist eine Art und Weise, wie man bestimmte Zusammenhänge in der natürlichen oder sozialen Wirklichkeit beschreibt - und wenn man eben erklärt, wie Backpulver wirkt und das kompetent macht, dann ist das eine Bezugnahme auf und der Transport von Informationen (=Wissen), das eben wissenschaftlich abgesichert ist. Daß es für einen Fachmann natürlich Kinderkram ist, ist hier nebensächlich. </p>
<p>Nochmal: Paula bedient sich (einfacher) wissenschaftlicher Erklärungen, insofern gibt&#8217;s doch dagegen nichts einzuwenden. Und auch nochmal zur Klarstellung: wissenschaftliche Blogs sind in meinen Augen nicht der Ort, an dem der wissenschaftliche Fachdiskurs geführt wird. Dafür gibt&#8217;s die (Online-)Journals. </p>
<p>Ich selbst behaupte ja, daß es eben zwei Kriterien gibt, die es rechtfertigen, von einem Wissenschaftsblog zu sprechen:</p>
<p>1. Der Blogger ist Wissenschaftler. Also ist es ein Wissenschaft<b>ler</b>blog. Und ob er über die letzte Konferenz bloggt oder darüber, was im Labor für Hintergrundmusik läuft, ist nebensächlich. Und ich behaupte dennoch, daß es der Sache &#8220;Wissenschaftskommunikation&#8221; dient, denn hier wird für die Leser sichtbar, daß Wissenschaftler auch &#8220;Menschen&#8221; sind und keine abgehobenen Freaks, die irgendwas geheimnisvolles tun.</p>
<p>2. Der Gegenstand/Thematik ist (im weiteren Sinne) wissenschaftlich. Wenn ich als Wald- und Wiesen-Blogger darüber blogge, welche Bücher ich gelesen habe, dann ist das kein wissenschaftlicher Blog. Wenn ich das aber mit literaturwissenschaftlichem Anspruch mache, dann schon. Oder: ich bin zwar selbst Bankkaufmann, schreibe aber regelmäßig über Neuerungen im Bereich der erneuerbaren Energien, über Umweltgesetzgebung und innovative Entwicklungen aus den Fraunhofer- und MPI-Instituten dieser Welt. Dann ist es ebenso legitim diese Blogposts als &#8220;wissenschaftliche Blogposts&#8221; zu etikettieren.</p>
<p>Ansonsten: mit diesen Statements stimme ich Dir natürlich zu 100% zu:</p>
<blockquote><p>Wenn das Ziel sein soll der Gesellschafft Verständnis für Wissenschaft zu vermitteln (&#8230;) fände ich es besonders wertvoll, wenn man präsentieren würde aus welchen zunächst nutzlosen Entdeckungen heute unverzichtbare Anwendungen entstanden sind.<br />
Es muss nämlich klar gemacht werden, dass die Frage “Und wozu ist das gut?” erst im Rückblick beantwortet werden kann. Folglich macht jegliche Art von Forschung Sinn auch wenn auf den ersten Blick kein Geld dabei herausspringt (meistes sogar das Gegenteil).</p></blockquote>
<p>Ich richte Dir liebend gerne eine Rubrik in meiner Werkstatt ein, wo Du in loser Folge genau solche Fälle präsentierst und rekonstruierst. ;-)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: DerOli</title>
		<link>http://www.wissenschafts-cafe.net/2008/09/17-fragen-an-paula-schramm-von-dr-emmas-chemielabor/comment-page-1/#comment-993</link>
		<dc:creator>DerOli</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Oct 2008 11:43:19 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.wissenschafts-cafe.net/?p=236#comment-993</guid>
		<description>Ach so einfach ist das??!? Dann ist ja meine ehemalige Kunstlehrerin auch Wissenschaftlerin. Oder vielleicht doch nicht? Vielleicht reden wir hier von Wissensvermittlern? Es wird nämlich bestehendes Wissen verständlich gemacht. Und auch auf die Gefahr, dass ich mich wiederhole: Das ist gut, aber keine Wissenschaft - finde ich.

Was Petra angeht: Stell Dir mal vor Du wärest nicht Physikturner und naturwissenschaftsaffin (denn DICH müssen wir mit Wissenschaftskommunikation nicht mehr erreichen) sondern eher damit bemüht mit staatlicher Unterstützung über die Runden zu kommen. Dein Bild von den überheblichen "Studierten" ist ohnehin nicht das Beste und jetzt erzählen die Dir auch noch, dass sie für tausende Euros an "Petra" rumforschen, die total tolle Eigenschaft hat, aber eigentlich zu nichts zu gebrauchen ist. Da muss man vorsichtig sein! 

Zum Schluss noch eine allgemeine Anmerkung: Wenn das Ziel sein soll der Gesellschafft Verständnis für Wissenschaft zu vermitteln (dazu muss die Materie gar nicht notwendigerweise verstanden werden, sondern nur dass es sich lohnt in Wissenschaft zu investieren - und das ist meines Erachtens die Aufgabe der Wissenschaftskommunikation) fände ich es besonders wertvoll, wenn man präsentieren würde aus welchen zunächst nutzlosen Entdeckungen heute unverzichtbare Anwendungen entstanden sind. Es muss nämlich klar gemacht werden, dass die Frage "Und wozu ist das gut?" erst im Rückblick beantwortet werden kann. Folglich macht jegliche Art von Forschung Sinn auch wenn auf den ersten Blick kein Geld dabei herausspringt (meistes sogar das Gegenteil). DAS gilt es der Welt zu vermitteln! Wie Backpulver funktioniert oder warum ein Baum grün ist wurde im Internet und in der Schule dagegen schon tausendmal erklärt und bringt Wissenschaft und Gesellschaft kein Stück näher zusammen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ach so einfach ist das??!? Dann ist ja meine ehemalige Kunstlehrerin auch Wissenschaftlerin. Oder vielleicht doch nicht? Vielleicht reden wir hier von Wissensvermittlern? Es wird nämlich bestehendes Wissen verständlich gemacht. Und auch auf die Gefahr, dass ich mich wiederhole: Das ist gut, aber keine Wissenschaft - finde ich.</p>
<p>Was Petra angeht: Stell Dir mal vor Du wärest nicht Physikturner und naturwissenschaftsaffin (denn DICH müssen wir mit Wissenschaftskommunikation nicht mehr erreichen) sondern eher damit bemüht mit staatlicher Unterstützung über die Runden zu kommen. Dein Bild von den überheblichen &#8220;Studierten&#8221; ist ohnehin nicht das Beste und jetzt erzählen die Dir auch noch, dass sie für tausende Euros an &#8220;Petra&#8221; rumforschen, die total tolle Eigenschaft hat, aber eigentlich zu nichts zu gebrauchen ist. Da muss man vorsichtig sein! </p>
<p>Zum Schluss noch eine allgemeine Anmerkung: Wenn das Ziel sein soll der Gesellschafft Verständnis für Wissenschaft zu vermitteln (dazu muss die Materie gar nicht notwendigerweise verstanden werden, sondern nur dass es sich lohnt in Wissenschaft zu investieren - und das ist meines Erachtens die Aufgabe der Wissenschaftskommunikation) fände ich es besonders wertvoll, wenn man präsentieren würde aus welchen zunächst nutzlosen Entdeckungen heute unverzichtbare Anwendungen entstanden sind. Es muss nämlich klar gemacht werden, dass die Frage &#8220;Und wozu ist das gut?&#8221; erst im Rückblick beantwortet werden kann. Folglich macht jegliche Art von Forschung Sinn auch wenn auf den ersten Blick kein Geld dabei herausspringt (meistes sogar das Gegenteil). DAS gilt es der Welt zu vermitteln! Wie Backpulver funktioniert oder warum ein Baum grün ist wurde im Internet und in der Schule dagegen schon tausendmal erklärt und bringt Wissenschaft und Gesellschaft kein Stück näher zusammen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Jan Theofel</title>
		<link>http://www.wissenschafts-cafe.net/2008/09/17-fragen-an-paula-schramm-von-dr-emmas-chemielabor/comment-page-1/#comment-992</link>
		<dc:creator>Jan Theofel</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Oct 2008 21:20:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.wissenschafts-cafe.net/?p=236#comment-992</guid>
		<description>Ich finde den Weg, den Paula beschreitet richtig. Und zwar sowohl auf der Party, als auch im Internet. Wissenschaft kann man auf vielen Levels betreiben. 

Untereinander verwendet ihr eure Chemiker-Sprache, die ich nicht verstehe. Das ist ok. Das ist Wissenschaft.

Wenn sie mit mir redet, macht sie das so, dass ich es verstehe. Ich bin zwar kein High-End-Wissenschaftler, aber so eine gewisses Grundwissen (beispielsweise von Physik Turnieren) ist da. Das ist ok. Das ist Wissenschaft.

Und wenn Paula bloggt, warum soll sie nicht so bloggen, dass es jeder verstehen kann? Das ist auch ok. Das ist auch Wissenschaft.

Denn in allen Bereichen schafft Paula Wissen - also ganz wörtliche Wissenschaft.

Natürlich ist das was ihr macht nicht in einfache Worte zu fassen, wenn es ein Laie verstehen soll. Aber ich finde gerade die Kommunikation nach Außen von komplexen Sachverhalten einfach darzustellen einen wesentlichen Bestandteil der Wissenschaft. Nur so kann es gelingen andere Menschen für die Wissenschaft zu gewinnen. Und nur wer für die Wissenschaft gewonnen wird, kann später einmal auf eurem Level mitreden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich finde den Weg, den Paula beschreitet richtig. Und zwar sowohl auf der Party, als auch im Internet. Wissenschaft kann man auf vielen Levels betreiben. </p>
<p>Untereinander verwendet ihr eure Chemiker-Sprache, die ich nicht verstehe. Das ist ok. Das ist Wissenschaft.</p>
<p>Wenn sie mit mir redet, macht sie das so, dass ich es verstehe. Ich bin zwar kein High-End-Wissenschaftler, aber so eine gewisses Grundwissen (beispielsweise von Physik Turnieren) ist da. Das ist ok. Das ist Wissenschaft.</p>
<p>Und wenn Paula bloggt, warum soll sie nicht so bloggen, dass es jeder verstehen kann? Das ist auch ok. Das ist auch Wissenschaft.</p>
<p>Denn in allen Bereichen schafft Paula Wissen - also ganz wörtliche Wissenschaft.</p>
<p>Natürlich ist das was ihr macht nicht in einfache Worte zu fassen, wenn es ein Laie verstehen soll. Aber ich finde gerade die Kommunikation nach Außen von komplexen Sachverhalten einfach darzustellen einen wesentlichen Bestandteil der Wissenschaft. Nur so kann es gelingen andere Menschen für die Wissenschaft zu gewinnen. Und nur wer für die Wissenschaft gewonnen wird, kann später einmal auf eurem Level mitreden.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>
